Cellulite. Wie sie kommt und wie sie geht.

Teil 2 – Beispiele


Hier im zweiten Teil wird der erste Teil anschaulich durch zwei konkrete Beispiele erläutert. Was bedeutet es konkret, wenn ich keine Cellulite mehr haben will? Zwei Beispiele: bei einem geht´s ganz leicht, beim anderen braucht es eine größere Umstellung.

 

BEISPIEL 1: So gehts leicht

Geschlecht, Alter, Körperfett und Sport

Eine Frau um vierzig, sehr schlank (Körpergröße 1,80 m bei 70 kg Körpergewicht), treibt etwas Sport (Joggen 5 km 1x pro Woche, Radfahren für Alltagserledigungen). Ausserdem wohnt sie im 4. OG und macht so an die 10 Stockwerke Treppensteigen täglich.

 

Ernährung

Sie ernährt sich schon seit ihrer ganzen Erwachsenenzeit gesund: viel Obst und Gemüse (ca. 300g täglich), sie isst kein Brot, keine Weizenprodukte und keinen weissen Zucker. Sie trinkt keinen Kaffee, meist Kräutertee, kaum Alkohol. An Kohlenhydraten isst sie Reis und Kartoffeln, für den Süßhunger Rosinen und andere Trockenfrüchte. Selten mal etwas Schokolade. Sie ernährt sich nicht ausschliesslich bio, aber versucht, zu mehr oder weniger großen Teilen, bio zu essen.

 

Körperpflege

Bei ihrer Körperpflege benutzt sie konventionelles Deodorant (mit Aluminium) und cremt sich circa einmal die Woche an Körper und Gesicht mit konventionellen Produkten (mit Erdöl) ein.

 

Cellulite

Die letzten 3-4 Jahre ist leichte Cellulite aufgetreten, am Po und an den Oberschenkeln.

 

Was tun?

Geschlecht, Alter, Körperfett und Sport

Hier ist es relativ einfach. Sie hat bereits eine gesunde Basis, keine großen Fettzellen durch das für ihre Körpergröße geringe Gewicht und genügend Muskeln und Durchblutung durch Joggen, Radfahren und Treppensteigen.

 

Körperpflege

Sie stellt das Deodorant um und nimmt eins ohne Aluminium. Ihre Körperpflegemittel stellt sie auf biologisch um – ohne Erdöl.

 

Basisches Baden

Sie beginnt, basisch zu baden, einmal pro Woche eine Stunde.

 

Was macht die Cellulite?

So geht die Säure, die sich im Bindegewebe angesammelt hat, per Osmose ins Badewasser. Und damit ist die Cellulite in diesem Fall bereits weg.

 

Weitere Auswirkungen

Nach ein paar Wochen und Monaten hat sich ihre Haut so reguliert, dass sie sich überhaupt nicht mehr eincremen muss, weder im Gesicht noch am Körper. Durch das Basische Baden kommt ihre Haut wieder ins Gleichtgewicht, so dass sie sich selbst wieder rückfettet.

 

Ausserdem fühlt sie sich durch das Basische Baden auch seelisch mehr im Gleichgewicht, sie ist entspannter und fühlt sich wohler in ihrem Körper.

 

Ausblick

Sie badet weiter einmal die Woche und freut sich jedesmal auf diesen kleinen Entspannungs- und Gesundungsurlaub. Und sie freut sich seither an ihrer cellulitefreien Haut. Überall – an Po, Schenkeln, Beinen, Armen und Bauch. Alles schön glatt. Und noch dazu eine Haut, die überhaupt nicht mehr trocken ist. Nur viel zarter und feiner.

 

BEISPIEL 2: Eine grössere Umstellung

Geschlecht, Alter, Körperfett, Sport, Ernährung und Körperpflege

Eine Frau Anfang Vierzig mit etwas erhöhtem Körpergewicht (Körpergröße minus 100 + 10 -> 78 kg bei einer Körpergröße von 1,68 m), treibt keinen Sport und ernährt sich durchschnittlich (morgens belegtes Brot und Kaffee, mittags Kantine, abends Brot oder Pizza, dazwischen Süßigkeiten, Chips und ähnliches). Sie benutzt seit ihrer Pubertät die marktgängigen Körperpflegemittel wie Deodorant, Cremes und Lotionen, die Metalle und Erdöl enthalten.

 

Cellulite

Seit circa 25 Jahren leidet sie unter Cellulite.

 

Was tun?

Diese Cellulite kann nur durch eine grundlegende Umstellung reduziert werden oder ganz verschwinden.

 

Körperpflege

Weil ihr das am leichtesten fällt, stellt sie zuerst ihre Körperpflege um. Sie mischt sich aus dem Soda des basischen Bades eine eigene Deodorantlösung. Sie benutzt nur noch Cremes und Lotionen von seriösen Naturproduktfirmen wie Weleda, Hauschka oder viele andere, die im Bioladen zu finden sind.

 

Körperfett

Die Frage des Körperfettes geht sie zunächst unter dem Punkt Sport an. Denn bei gleichbleibendem Körpergewicht wandelt sich durch Sport Fett in Muskelmasse um. Diese Muskelmasse hilft bei der Straffung des Unterhautfettgewebes. Und so können ohne Abnehmen und Diät Fettzellen reduziert werden.

 

Sport

Zunächst stellt sie sich um und fährt alle Entfernungen bis 10 km mit dem Fahrrad. So fährt sie pro Woche circa 50 km.

 

Am Anfang fällt ihr die Umstellung etwas schwer, aber gleichzeitig merkt sie, wieviel fitter sie wird und wieviel mehr Spass ihr der Alltag macht. Sie bemerkt, wie ihr Körper sich verändert. Er wird fester und strafft sich insgesamt: der Bauch wird flacher, sie bekommt einen festeren kleineren Po und schönere frische Haut. Dies ermutigt sie, nach zwei Monaten zusätzlich zweimal pro Woche Yoga zu üben. Die positiven Effekte gehen dadurch noch weiter, sie wird straffer, hat eine viel bessere Kondition und fühlt sich zunehmend wohl in ihrem Körper. Sie ist seelisch ausgeglichener, besser gelaunt und dabei belastbarer.

 

Schliesslich beginnt sie nach weiteren 3 Monaten in einer betreuten Gruppe zu Joggen. Sie lässt sich Zeit und beginnt in der Anfängergruppe langsam, ihre Kondition aufzubauen.

 

Nach einiger Zeit liegt ihr Sportpensum pro Woche bei 50 km Radfahren, 3h Yoga und 10 km Joggen. Nun fühlt sie sich pudelwohl, freut sich über die vielen Komplimente und vor allem darüber, dass ihr das Leben viel mehr Freude macht.

 

Was macht die Cellulite?

Sie ist etwas besser geworden. An den Oberarmen ist sie fast weg. Am Po und den Schenkeln sieht es noch nicht ganz toll aus. Aber immerhin wesentlich besser als vorher.

 

Ernährung

Nun beginnt sie, ihre Ernährung umzustellen. Sie isst mehr Obst und Gemüse. Sie versucht, einen Monat testweise im Bioladen einzukaufen. Und sie kauft sich ein neues Kochbuch mit leckeren Rezepten. Sie ist überrascht, wie viel besser ihr das schmeckt und wie einfach es geht. Nach dem Monat kann sie sich nicht mehr vorstellen, wieder zu essen wie früher. Sie versteht fast nicht mehr, dass sie sich früher damit zufrieden gegeben hat.

 

Was macht die Cellulite?

Die Cellulite? Wieder etwas besser. Die Oberarme sind nun ganz straff. Die Dellen an Po und Schenkeln sind weniger geworden. Aber sie ist noch nicht ganz weg.

 

Entsäuerung

Nun die beiden nächsten Schritte: sie beginnt, basisch zu baden (einmal 2 Stunden die Woche).

 

Körperfett

Nun kann sie sehen, dass sie trotz Sport noch zuviel wiegt. Sie beschliesst, noch ein paar Kilo abzunehmen, so dass die Fettzellen zu ihrer eigentlichen Größe schrumpfen können.

 

Sie merkt, dass es ausser an Sport und Ernährung auch mit inneren Blockaden zu tun. Mit Problemen, die sie noch nicht gelöst hat. Bedürfnisse, die sie immer mit Essen versucht, zu befriedigen. Was nur vorübergehend klappt. Und nicht einmal das. Sie geht zu einer Fachperson und arbeitet mit verschiedenen Methoden an ihren Blockaden. Zum Beispiel Familienstellen, Psycho-Kinesiologie und Innere-Kind-Arbeit helfen ihr dabei.

 

Da sie sich schon ziemlich gesund ernährt, isst sie einfach ein bißchen weniger und lässt noch mehr Süßigkeiten weg. Ausserdem isst sie abends nur Gemüse oder Salat, keine Kohlenhydrate. Und manchmal ein bißchen Käse oder Fleisch dazu. So nimmt sie langsam aber langfristig ab, circa 1 Kilo in 2 Wochen. Nach fast einem Jahr hat sie 17 Kilo abgenommen.

 

Was macht die Cellulite?

Das Abnehmen wirkt sich besonders auf die Cellulitestellen aus. Da waren vorher noch viele überdehnte Fettzellen. Jetzt sind sie nicht mehr überdehnt. Und ein bißchen Fett darf ja auch gerne bleiben.

 

Die Cellulite ist weg. Manchmal hat sie am Po wieder ein paar kleine Dellen. Dann weiss sie, dass sie wohl zugenommen hat oder gerade sich gerade besonders sauer ernährt hat.

 

Und dann nimmt sie einfach ein langes basisches Bad. Oder isst ein paar Tage besonders basisch. Dann ist alles wieder glatt und gesund.

 

Weitere Auswirkungen

Sie kann nun sehen, wie ihr Körper viel besser durchblutet ist. Blut und Lymphe kommen viel leichter an alle Orte und können auch leicht wieder abtransportiert werden. Sport und Bewegung helfen sehr und bringen noch viel Sauerstoff mit. Die gesunde Ernährung hilft, indem sie alle Stoffe bereithält, die der Körper für seine Funktionen und Regeneration braucht.

 

Sie freut sich, dass sie diese Umstellung gemacht hat, denn nicht nur die Cellulite ist weg, sondern ihr ganzes Leben ist viel schöner und reicher geworden. Durch die Arbeit an ihren Blockaden ist sie viel selbstbestimmter, freier und genussfähiger geworden. Sie hat dadurch erst realisiert, dass sie vorher das Essen und ihren Körper als Blitzableiter benutzt hat. Nun isst sie einfach, um zu essen. Und das findet sie sehr schön und sehr viel befriedigender.

 

Und sie findet auch ihren Körper viel schöner – er ist flexibler, kräftiger. Sie ist richtig fit geworden und nun fast nie mehr krank, da sie so oft an der frischen Luft Sport treibt.

 

Auch bei schlechtem Wetter. Deshalb ist sie nun fast immer gut gelaunt – egal bei welchem Wetter – weil sie sich in ihrem Körper und mit sich selbst wohl fühlt. Kleine Zipperlein, die sie früher hatte, sind verschwunden. Und wenn ihre Freundinnen in ihrem Alter anfangen Probleme zu haben wie Gallensteine, Thrombose, Übergewicht, Bandscheibenvorfälle … Das taucht bei ihr nicht auf. Höchstens mal ein Schnupfen.

 

Körper und Seele sind nun gesund und fit – rundum. Und sie fühlt sich damit wohl, innerlich und äusserlich. Und wenn doch mal etwas zwickt, kümmerst sie sich gleich darum und wird so nicht weiter krank. Und auch die Cellulite ist nun kein Thema mehr.

 

Ausblick

Zu Beginn klingt der Verlauf vielleicht erschreckend, weil es keine einfache Erfolgsmeldung ist wie “benutze diese Körperlotion und deine Cellulite ist weg”. Aber die Umstellung führt dann zu tatsächlichem und vor allem langfristigem Erfolg. Und noch viel mehr: sie führt zu mehr Gesundheit – körperlich, seelisch und geistig, zu mehr Fitness und Wohlgefühl. Umfassend und langfristig.

 


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Andrea Hofmann

Heilpraktikerin Psychotherapie

Beratung / Coaching / Psychotherapie

 

Raum für Innere Arbeit, Berlin (Mitte, Prenzlauer Berg, Kreuzberg / Friedrichshain, Neukölln / Treptow)

 

Andrea Hofmann arbeitet mit den Methoden EMDR, Familienaufstellung / Systemische Aufstellung, Inneres Kind, Offene Wahrnehmung, Wahrnehmung, Bewusstsein & Intuition, In der Haut der Anderen und mehr. Sie berät zu Ernährung (u.a. basischer Ernährung), Basischem Baden und publiziert in verschiedenen Medien.